Newsletter Nr. 45 - 01.08.2010

Hier informieren wir Sie über aktuelle Informationen rund um den Wassersport





Thema:

„Aktion Sicherheit“

bei den Wassersportfreunden Neptun e.V.
Aschaffenburg 1986




„Aktion Sicherheit“

bei den Wassersportfreunden Neptun e.V.
Aschaffenburg 1986




"Die Wassersportfreunde (WSF) Neptun e.V. in Aschaffenburg beteiligten sich am 17. Juli dieses Jahres bereits zum zweiten Mal an der Aktion "Sicherheit für Sportbootfahrer", nachdem dort im vergangenen Jahr die Auftaktveranstaltung zu diesem Projekt stattgefunden hatte, welches unter der Federführung des Bayer. Motoryachtverbandes steht. Zweck dieser Aktion ist die Optimierung der Sicherheit, sowohl bei der Fahrt auf den Flüssen als auch bei der Nutzung der Steganlagen und der Häfen. Die Wasserschutzpolizei in Bayern und die Wasserrettungsorganisationen führen als Kooperationspartner des BMYV vor Ort diese Aktion gemeinsam mit den Vereinen durch.

Auf Einladung des 1. Vorsitzenden der WSF, Herrn Oskar Häcker, kamen vier Beamte der Aschaffenburger Wasserschutzpolizei und zwei Mitglieder der Wasserwacht Ortsgruppe Aschaffenburg zur Steganlage des Vereins im Floßhafen. Die Beamten berieten interessierte Eigner an Bord ihrer Boote über wünschenswerte und für das jeweilige Boot auch geeignete Ausrüstungsgegenstände, wie Anker, Rettungsmittel, Erste-Hilfe-Material, Feuerlöscher und vieles mehr. Da ein Großteil der  Bootsbesitzer diese Ausrüstung an Bord hatte, wurde von der WSP 14 mal die Plakette "Aufgeklart" vergeben. Diese Bootseigner können somit sicher sein, sich in puncto Ausrüstung ihrer Boote auf dem richtigen Kurs zu befinden. Die Plakette an den Booten soll dieses vorbildliche Verhalten einerseits dokumentieren, andererseits aber auch andere Verkehrsteilnehmer dazu animieren, ihre Boote im Interesse ihrer eigenen Sicherheit entsprechend auszurüsten.

Wesentlicher Teil der Aktion "Sicherheit für Sportbootfahrer" ist eine Beratung des Vereins hinsichtlich ihrer Steganlagen und Häfen an sich. Der Leiter der Aschaffenburger WSP, Herr Daniel, inspizierte zu diesem Zweck gemeinsam mit Herrn Häcker die Steganlage der Wassersportfreunde mit ihren 62 Liegeplätzen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass die Anlage als vorbildlich bezeichnet werden kann. Zugang, Stabilität, Verkehrswege, Beleuchtung, Rettungsmittel, Hinweistafel und vieles mehr wurden von der WSP als beispielhaft bezeichnet. Dennoch fielen bei dieser Begehung ein paar wenige Kleinigkeiten wie Stolperstellen und scharfkantige Geländerteile auf, die nun im Interesse der Sicherheit der Clubmitglieder beseitigt werden. Herr Daniel machte bei dieser Gelegenheit nochmals darauf aufmerksam, dass es sich hier keinesfalls um eine polizeiliche Überwachungsmaßnahme oder ähnliches handelt, sondern um eine fachkundige und partnerschaftliche Beratung. Alle Handlungsempfehlungen werden voll und ganz der weiteren Entscheidung der jeweiligen Vereine überlassen und keineswegs bei der WSP "aktenkundig" gemacht.

Nach wie vor ist der Schutz vor Diebstahl und Einbruch ein großes Thema bei Bootseignern und den Vereinen. Deswegen wurden von den WSP-Beamten an diesem Tag wiederum zahlreiche Beratungsgespräche geführt. 10 Bootseigner nahmen das Angebot wahr, sich Bootspässe ausstellen zu lassen, ihre Außenbordmotoren und nautische Ausrüstung durch Gravur der Motor- oder Gerätenummern und Anbringung entsprechender Warnaufklebern vor Langfingern noch besser zu schützen.

Auf großes Interesse stießen die Aktivitäten der Wasserwacht. An einer Puppe konnten die Skipper ihre Kenntnisse in Herz-Lungen-Wiederbelebung auffrischen und die neuesten Erkenntnisse auf diesem Gebiet in Erfahrung bringen.  Trotz der lockeren Atmosphäre dieser Veranstaltung, war der Eine oder Andere doch überrascht und nachdenklich, wie wenig von oft jahrelang zurückliegenden Erste-Hilfe-Kursen auf diesem Gebiet noch an Kenntnissen übrig ist. Es wurde in den Gesprächen an diesem Tag deutlich, dass gerade Sportbootfahrer schneller als Andere in die Lage kommen können, sachgerecht Erste-Hilfe leisten zu müssen und daher ein immer wiederkehrendes Training sehr wichtig ist. Die Wasserwachtler stellten weiterhin in einem eindrucksvollen Vortrag über Rettungsmittel klar, dass es nicht immer nur der gute alte Rettungsring sein muss, der sich an Bord befinden sollte. Die Vorzüge von sogenannten Rettungssäcken oder Rettungsschlingen wurden erläutert und demonstriert, worauf sich einige Skipper spontan zur Anschaffung dieser praktischen und an Bord platzsparenden Rettungsmittel entschlossen.

Herr Daniel betonte die gute und im allgemeinen reibungslose Zusammenarbeit zwischen der WSP und den Sportboottreibenden. Dieses vertrauensvolle Verhältnis und die damit verbundenen kurzen Wege der gegenseitigen Verständigung führten auch dazu, dass das Revier in den vergangenen Jahren immer sicherer wurde. Aktionen wie die "Sicherheit für Sportbootfahrer" seien der richtige Weg, auch künftig alles Mögliche für die Sicherheit aller Wassersporttreibender auf den Flüssen und Seen zu unternehmen und damit eine ungetrübte Ausübung des Bootssports zu gewährleisten.  Er empfahl  allen Sportbootvereinen in Bayern sich an dieser im Sinne der WSP ganz und gar sinnvollen Aktion zu beteiligen.

Abschließend sei noch zu erwähnen, dass Oskar Häcker zusammen mit seiner Frau Isolde und dem Team der WSF Neptun ideale Rahmenbedingungen für diesen Tag boten, so dass es nicht nur ein lehrreicher und interessanter Tag wurde, sondern es war auch sichergestellt, dass sich alle Mitglieder und die Gäste des Vereines sichtlich wohl fühlten. Der Erlös einer Kaffee- und Kuchenbar ging als Spende an die Wasserwacht."



Ablaufbesprechung



Vorstellung des Rettungsgerätes



Was braucht man am Steg



Herzmassage



Mund-zu-Mund-Beatmung



Skipperberatung auf dem Boot





Gravuraktion zur Diebstahlprävention


Der Bayerische Motoryachtverband empfiehlt hier auch nachdrücklich allen Mitgliedsvereinen, dieses kostenlose Angebot für die Sicherheit der Mitglieder und aller Wassersportler in Ihren Club´s umzusetzen.




Sie erhalten diesen Newsletter an die eMail-Adresse: [~Email~],
weil Sie im Verteiler des BMYV eingetragen sind.

Wir freuen uns sehr, Sie über Aktuelles aus dem Wassersport informieren zu dürfen.
Sollten Sie unseren kostenlosen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, können Sie sich jederzeit
hier
abmelden.

Bei Problemen wenden Sie sich bitte an webmaster@bmyv.de




Impressum
Der BMYV bemüht sich im Rahmen des Möglichen,
in diesem Newsletter richtige und vollständige Informationen zur Verfügung zu stellen.

Der BMYV übernimmt jedoch keine Haftung
oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit
der in diesem Newsletter bereitgestellten Informationen.


Bayerischer Motoryachtverband e.V
Bierbrauerweg 32
63071  Offenbach

Präsident: 
Klaus-Michael Weber

Vereinsregister-Nr.: VR 13 251
Gerichtsstand:  Amtsgericht München

Noch ein wichtiger Hinweis:
Das Landgericht Hamburg hat mit dem Urteil vom 12.05.98
entschieden, daß man durch die Ausbringung eines Links
die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat.
Dies kann man laut Landgericht nur dadurch verhindern,
daß man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.
Also: Für alle Links dieses Webangebots und seiner Unterseiten gilt:
"Wir haben keinerlei Einfluß auf die Gestaltung und die Inhalte
der gelinkten Seiten. Deshalb distanzieren wir uns
hiermit ausdrücklich von allen Inhalten
aller gelinkter (Text, Banner...) Seiten."