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Newsletter Nr. 8 - 05.12.2008

Thema:

Informationen zum Wassersport aus der Politik




Informationen zum Wassersport aus der Politik

Wassersport und Wassertourismus kommen voran !

Berlin, den 28. November 2008

Anlässlich der Diskussion um die Förderung des Wassertourismus und des Wassersports in Deutschland erklärt die tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Annette Faße:

Die Entwicklung des Wassertourismus und des Wassersports macht gute Fortschritte. Der Wassersport ist für Deutschland sehr wichtig, er hat sich zu einem wichtigen touristischen und wirtschaftlichen Faktor entwickelt. Diesen Positivtrend müssen wir unbedingt stärken. Die Deutschen verbringen ihren Urlaub gerne und immer häufiger im eigenen Land. Der Wasserurlaub mit Kanus, Segel oder Motorbooten wird immer stärker nachgefragt. Die führerscheinfreien Charterboote sind für den Familienurlaub sehr beliebt. Auch im Ausland kommen unsere Wassersportgebiete sehr gut an. Im Mai 2007 ist im Bundestag der Antrag „Attraktivität des Wassertourismus und des Wassersports stärken“ verabschiedet worden. Der Beschluss beinhaltete zahlreiche Vorschläge zur Förderung und Verbesserung des Wassersports in Deutschland. Die regelmäßige Nachfrage im Bundesverkehrsministerium bestätigt, dass wir gemeinsam kräftig an einem Strang ziehen, um den Wassertourismus mit zusätzlichem Schub und Rückenwind voranzubringen.

Eine zentrale Forderung des Antrags bezieht sich auf die Vereinfachung der Prüfungen zum Erwerb der Sportbootführerscheine. Die Vorbereitungen für die Überarbeitung laufen auf Hochtouren. Die Prüfungen sollen künftig von praxisfernen Fragen entlastet werden und ab 2009 im Multiple-Choice-Verfahren durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen die praktischen Prüfungsteile erweitert werden. Die Prüfungen für die einzelnen Führerscheine werden besser aufeinander abgestimmt. Die Überarbeitung und deutliche Kürzung der theoretischen Prüfungsinhalte wird ab 2009 in enger Zusammenarbeit mit den Verbänden erfolgen. In zwei Jahren soll das neue Führerscheinwesen starten.

Eine Forderung des Antrags, eine zentrale Unfalldatenbank zu erstellen, in der Sportbootunfälle gesondert ausgewiesen werden steht vor der Umsetzung. Die erforderlichen Vorbereitungen wie die Erstellung des Datenkatalogs mit den zu erhebenden Daten ist erarbeitet und das zur Durchführung erforderliche Gesetz befindet sich in der Abstimmung. Bisher wurden Sportbootunfälle nicht gesondert erfasst, was Aussagen zu vorhandenen bzw. nicht vorhandenen Risiken erschwert.

Die Vorschriften zur Trinkwasserbefüllung von Charterbooten ist vereinfacht worden. Zunächst wurde befürchtet, dass Vercharterer von Booten für die gesamte Zeit der Vermietung des Bootes für die Trinkwasserqualität verantwortlich sein würden, wie dies in einem entsprechenden Verordnungsentwurf geplant war. Nach jetzt geltender Regelung ist dies nur für die erste Füllung der Trinkwasserbehälter der Fall.

Die Erteilung von Bootszeugnissen für den Seebereich soll bereits zu Saisonbeginn 2009 durch private Besichtiger möglich sein. Im Binnenbereich hat sich dieses Verfahren bereits bewährt. Die Erteilung von Bootszeugnissen durch private Besichtiger entlastet die Wasser- und Schifffahrtsämter personell und der Prozess der Zeugniserteilung kann erheblich beschleunigt werden.

Eine ausführliche Broschüre „Sicherheit auf dem Wasser – Wichtige Regeln und Tipps für den Wassersportler“ liegt bereits vor. Anschaulich und leicht verständlich informiert die Broschüre des Bundesverkehrsministeriums auf knapp 70 Seiten über Verkehrsregeln auf dem Wasser, Naturschutz, Verhalten im Notfall und vieles mehr. 

Text:
Büro Annette Faße, MdB
Mitarbeiter/innen: Fani Zaneta, Dagmar Röpke-Gerhard, Birgit Faßbender, Domagoj Ratkovcic






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