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PRESSEMITTEILUNG
15. Januar 2005


BMYV verleiht höchste Verbandsauszeichnung in Würzburg

Im Rahmen eines Empfanges verlieh am 15. Januar 2005 der Präsident des Bayerischen Motoryachtverbandes e.V., Herr Klaus-Michael Weber dreimal die höchste Auszeichnung, die Ehrennadel in Gold für besondere Verdienste im Wassersport.

Erstmalig in der Historie des Verbandes wurde diese Auszeichung an 2 Nichtmitglieder des Verbandes vergeben.

Herr Solger von der Wasserschifffahrtsdirektion Würzburg setzt sich in seiner Funktion immer wieder für ein Miteinander auf den Wasserstraßen ein. Die Vermittlung der Interessen der Wassersportler, Berufsschiffer und Behörden liegt ihm dabei immer am Herzen und durch sein außergewöhnliches Engagement leistet er einen wesentlichen Beitrag zu einem konfliktfreien Verhältnis zwischen allen Nutzern der Bundeswasserstraßen.

Hauptkommisar Bernhard Huth der Würzburger Wasserschutzpolizei ist in seinem Revier ein gern gesehener und angesehener Partner der Freizeitschifffahrt. Seine häufige Präsenz in den Clubs vorort, bei Veranstaltungen rund um den Wassersport führen zur Aufklärung und nicht zum erhobenen Zeigefinger. Seine Präsentationen im Rahmen der Hauptversammlung und der Umweltseminare des Verbandes sind legendär und werden von vielen Clubchefs als Schulungsmaterial übernommen.

Klaus-Michael Weber zeichnete auch Herrn Helmut Dörr, Vorsitzender des Miltenberger Yachtclubs für sein Engagement, den BMYV intern und extern zu vertreten aus. Die besonderen und herausragenden Verdienste um den motorisierten Wassersport werden auch hier mit der Ehrennadel in Gold gewürdigt.

Im Rahmen der Veranstaltung, an der auch Herr Bürgermeister Dr. Bauer von der Stadt Würzburg und Herr Dr. Aufderhaar, Vertreter der Regierung Unterfranken, teilnahm, spach Herr Weber deutliche Worte zu der Pachterhöhung für Wassersportclubs seitens des Bundes aus.

Diese Belastungen, die in Einzelfällen bis zu der zehnfachen Pacht führen können, sind für viele gemeinnützige Vereine eine extrem hohe Belastung, die das Überleben vieler Vereine gefährdet. Eine Ohrfeige für das Ehrenamt, gerade auch im Hinblick auf die Jugendarbeit. In dieser Region, so Weber sind über 95% der Häfen überweigend durch Eigenleistung der ehrenamtlichen Helfer entstanden.

Weber hebt in seiner Ansprache aber auch das gute Verhältnis zwischen der Stadt Würzburg und dem ortsansässigen Yachtclub hervor. Dieser Hafen, direkt unterhalb der Marienburg mit bester Anbindung an die Innestadt zieht während der Saison viele Bootstouristen an, die in Würzburg verweilen. Ein Wirtschaftsfaktor, der nicht zu unterschätzen ist.

Herr Dr. Bauer würdigte auch in seiner Ansprache das gute Verhältnis der Stadt zu seinen Wassersportlern und versprach, immer ein offenes Ohr für die Belange der Freizeitschifffahrt zu haben.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen wurde die Veranstaltung beendet.


von links nach rechts: Herr Kattenbeck, Vizepräsident BMYV, Herr Dr. Aufderhaar, Herr Dr. Bauer, Herr Dörr (im Hintergrund), Herr Huth, Herr Solger, Herr Weber





Herr Solger, Herr Weber und Herr Kattenbeck




Herr Huth, Herr Weber




Herr Dörr, Herr Weber, Herr Kattenbeck